|
Die weiterführende Landstraße ist neu asphaltiert, es gibt kaum Verkehr, und die uns begleitende Wälder und blühende Wiesen könnten nicht schöner sein. Sie lassen uns den Regen fast als unwesentlich erscheinen.
Unsere Karte verzeichnet zwischen Onuškis und Dusmenys zehn Kilometer Schotterpiste. Wir sind hocherfreut, als wir dort eine hervorragende neue Straße vorfinden. Allerdings nur kurz: Nach vier Kilometern ist Schluß mit lustig! Was danach folgt, ist ein schlammiges Waschbrett. Hier erleben wir, wie so eine Straße hier „repariert“ wird: Es fährt ein Erdfräsmaschine an uns vorbei, der den welligen Weg etwa zehn Zentimeter tief abhobelt. Das abgefräste Schlamm wird vom dem Hobelschild nach links und rechts an die Seite geschoben. Dort bleibt es dann als ein halbes Meter hoher Wulst liegen, bis die Fahrzeuge es nach einiger Zeit wieder verteilt haben.
Später kommen wir zu einer Baustelle, wo der Verkehr einfach im Wald vorbei geleitet wird. Der sandige Boden ist von den schweren Baustellenfahrzeugen so zerwühlt, dass sogar das Schieben problematisch ist.
|