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Oberwasser braucht, als eine Schleuse benötigen würde, obwohl Wasser in diesem regenreichen Land kein Problem sein dürfte. Warum diese Lösung einmalig blieb und anderswo nicht nachgebaut wurde, kann ich nicht sagen.
Als wir um 19 Uhr in Elbląg das Schiff verlassen, stürmt und regnet es nach wie vor. Das Hotel, wo wir Zimmer reserviert haben, müssen wir lange suchen, da die meisten Straßen- und Hausnummerschilder fehlen. Das Haus ist eine Art Studentenwohnheim, aber das Zimmer ist nicht schlechter als die, die wir bis jetzt in Polen kennengelernt haben. Da wir bei diesem Wetter nicht mehr vor die Haustür wollen, nehmen wir das Angebot der hauseigenen Kantine wahr: Tomatensuppe und Hackbraten.
Obwohl wir den ganzen Tag nur herumgesessen haben, sind wir am Abend so müde, als wenn wir die Strecke von Ostróde mit Rad hintergelegt hätten.
Das Wetter vor dem Fenster entwickelt beängstigende Züge: wolkenbruchartige Dauerregen und ein Wind, der die alten Bäume wild gestikulieren lässt.
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