12. Tag: Von Saint-Génis-des-Fontaines nach Estagel
   
Mittwoch, 05.09.2007
Der heutige Tag hat zwei Aspekte: Einerseits  führt er uns durch ein liebliches hügeliges Weingebiet in Sichtweite der hohen Berge der Pyräneen. Auch die Temperatur ist ideal zum Radeln. Der Himmel ist wolkenlos, die Sonne lacht uns vom blauen Himmel entgegen. Ja, war da noch etwas? Ach ja, der Wind! Der bläst nach wie vor, wenn auch nicht so bestialisch, wie gestern am Nachmittag.

 

 

Zwischen Thuir und Pézilla-la-Riviére

 

 

Zweisprachige Ortsschilder, französisch und catalan. 

 

 Monastir del Camp

 

In Thuir.

 

 

Nach Pézilla-la-Riviére

 

Auch hier sind die Pässe nur zwei- bis dreihundert Meter hoch, aber gegen den Wind sind die uns hoch genug. Trotzdem ist es eine gute Fahrt auf einsamen, verkehrsarmen Strassen, die Frankreich für Radler so attraktiv machen.

 

 

 

Estagel ist ein kleiner Marktfleck am Fluss Agly. Durch ein bemaltes Stadttor betritt man die kleine ringförmige Altstadt, die kaum mehr als zweihundert Meter durchmesser hat.  

 

 

Estagel

 

 Estagel

 

Wir steigen im Hotel Plein Sud ab, wo wir nicht nur ein schönes Zimmer, sondern eine ausgezeichnete Küche vorfinden. Zum guten Essen gibt es diesmal ein hiesiger Rotwein von Chateau Dona Baissas. An den Reben sind wir am Nachmittag vorbei gefahren. Wir versuchen jeden Abend den örtlichen Wein zu probieren und haben damit sehr gute Erfahrungen gesammelt. In der Regel sind es keine grossen Weine, aber gute sind sie allemal.