15. Tag: Von Douzens zurück nach Durfort
   

 

 

 

 

 

 
Samstag, 08.09.2007
Wie geht es weiter? Wir wollen zurück nach Durfort, aber schon ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigt uns: Gegen diesen Wind kommen wir nicht weiter.

Nach kurzer Überlegung findet Suzanne die richtige Lösung: Wir nehmen den Zug zur Hilfe. Da in Douzens kein Zug hält, fahren wir vor dem Wind zurück nach Lézignan-Corbières. Von dort nehmen wir einen Zug nach Villafranche-de-Lauragais. Von dort aus werden wir bis zu unserem Ziel hingeblasen!

Gesagt, getan. Die Fahrt vor dem Wind ist so, als wenn wir plötzlich ein Motor bekommen hätten. Ruckzuck sind wir in Lézignan, und nach einer Stunde Wartezeit bringt uns ein Zug gegen den Wind nach Villafranche. Toll!

 

In Conilhac-Corbières

 

In Conilhac-Corbières 

 

 

Angekommen in Villafranche-Lauragais

 

 In Villafranche-Lauragais müssen wir feststellen, dass der erwartete Rückenwind sich weigert, für uns die Arbeit zu erledigen. Es gibt überhaupt keinen Wind! Zehn Tage lang hat uns der Wind geneckt, und jetzt, wo wir ihn gut gebrauchen könnten, hört er auf zu pfeiffen! Hat er was gegen uns?!

Lauragais ist ein ziemlich hügeliges Land. Vor einigen Wochen blühten hier ausgedehnte Sonnenblumenfelder. Jetzt sind sie allerdings abgeerntet, ausgetrocknet, braun. Es ist heiss geworden. So kann man dieses letztes Stück des an sich schönen Weges als Frohnarbeit abbuchen. 

 

Rolling Home

 

Alter Wachtturm in Folcarde

 

In Durfort werden wir, wie immer, herzlich begrüßt. Es ist schön, wieder "zuhause" zu sein.

 

 

Türklopfer an der Eingangstür des Hauses von Gwen, Durfort