|
Montag, 27.08.2007
Das Frühstück auf der sonnigen Terrasse ist das beste, das wir je in Frankreich bekommen haben. Diverse Kuchen, selbstgemachte Mamelade, Wabenhonig, dass ich nur einige Glanzpunkte erwähne.
|
|
|
|
Hinter St-Hilaire steigen wir in die weiten Weinberge. Die Straße – auch hier ohne Verkehr – klettert und fällt, meistens kurz, aber heftig. Es hört sich komisch an, wenn am Straßenrand ein Schild eine Passhöhe mit 255 m verkündet, aber die Schildaufsteller haben sich dabei sicher was gedacht. Wir müssen trotz geringer Passhöhe kräftig keuchen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Notre Dame de Marceille vor Limoux
|
|
|
|
|
Torschloss, Notre Dame de Marceille vor Limoux
|
|
|
|
|
Sonnenuhr, Notre Dame de Marceille vor Limoux. Der occitanische Spruch besagt, dass die Stunden, die vergehen, kehren nie mehr zurück.
|
|
|
In dem hübschen Weinstadt Limoux machen wir Mittagspause. Hier wird der weiße Perlwein hergestellt, den wir gestern probiert haben. Das Blanquette de Limoux soll der älteste Sektwein der Welt sein. Der echte Kir Royale wird nur aus diesem Sekt gemischt. Die Stadt hat einige schöne Kirchen, eine alte Steinbrücke und einen Hauptplatz, den Place de la Republique mit einem alten Venusbrunnen. Am Rande dieses Platzes sind zahlreiche Cafés und Lokale, wo die Gäste das Blanquette probieren können, was die meisten auch tun.
|
Limoux
|
|
Limoux
|
|
Venusbrunnen in Limoux
|
|
In Limoux
|
|
|
Das Dorf St-Polycarpe liegt am gleichnamigen Flüsschen in einem Nebental der Aude. Hier wurde im 8. Jahrhundert ein Kloster gegründet, dessen Kirche aus dem 11. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben ist. Die 800 Jahre alte Fresken in den Gewölben sind eher zu ahnen als zu sehen. Leider sind die Bilder von dem Zahn der Zeit ziemlich angenagt.
Hinter der Kirche sind noch guterhaltene Reste eines Aquadukts.
|
St-Polycarpe
|
|
 |
|
Wir besichtigen die Wohnräume des Abts. Einer dieser Räume hat eine reich bemalte Holzbalkendecke. Dass die heiligen Männer keine Kinder von Traurigkeit waren, zeigt ein kleines, zwischen den Balken verstecktes Bild.
|
|
Wohnraum des Abtes in St-Hilaire
|
|
Wohnraum des Abtes in St-Hilaire
|
|
|
Da das einfache Lokal, wo wir gestern gegessen haben, heute zu ist, sind wir "gezwungen" die einzige Alternative, ein gediegenes Restaurant in Anspruch zu nehmen. Es gibt nur ein Menü für 34
Euro. Nun, diese gehobene Küche entspricht nicht in jedem Punkt meinem Geschmack, und von manchen Süppchen und Breichen kann man gar nicht feststellen, aus welchen Ingredienzen sie bestehen, aber im Ganzen sind wir mit dem Gebotenen recht zufrieden, und der Wein, ein hiesiger Roter, ist wahrhaftig ein Genuss.
|
|
|
|
|
|
|
|