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Altamura - Matera
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Zwischen Altamura und Matera
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Montag, den 15.05.2006
Es ist nur ein Katzensprung von weniger als 20 Kilometern bis Matera, zu diesem ersten Höhepunkt unserer Reise. Die Städte in Apulien, ja in ganz Italien, wurden in der Regel auf Anhöhen gebaut, um sie besser verteidigen zu können. Auch Matera ist keine Ausnahme, wir müssen kräftig keuchen, bis wir den Hügel mit der Cattedrale erklimmen. Hinter der Cattedrale gibt es eine Pilgerherberge, wo wir eine Bleibe finden. Es gibt dort auch Hotelzimmer, aber sie sind heute ausgebucht. So nehmen wir Betten in einem großen Gemeinschaftssaal, es ist für Bett und Frühstück mit 16 € pro Person eine preiswerte und akzeptable Alternative.
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Herberge in Matera
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Matera, Sasso Barisano
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Die Stadt Matera befindet sich am Rand zweier Schluchten, die schon 700 Jahre vor Chr. von Menschen besiedelt wurden, die in den hiesigen Höhlen Schutz vor dem Feind und Hitze gesucht haben. Später wurden diese Behausungen erweitert und durch neue ergänzt, bis schließlich die Hänge durch und durch mit Höhlen bedeckt waren. Natürlich waren diese Höhlenwohnungen, wo die Armen der Ärmsten und ihre Tiere ohne |
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auch nur einen minimalen Komfort auf engstem Raum miteinander lebten, ideale Brutstätte für alle möglichen Krankheiten. Der Autor Carlo Levi, der von den Faschisten nach Süditalien verbannt wurde und dort das Leben in diesen Löchern kennen lernte, hat in seinem Buch "Christus kam nur bis Eboli" anschaulich beschrieben, was er dort vorfand. (Das Buch wurde später von Francesco Rosi verfilmt.) Nachdem 1948 eine Malaria-Epidemie unter den 15000 Menschen ausbrach, die hier noch lebten, wurde "die Stadt im Stein" in den darauf folgenden Jahren evakuiert. Inzwischen ist ein Teil der Höhlen wieder besiedelt. Die Höhlensiedlung und die Altstadt von Matera wurden 1993 auf die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen und sind heute eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Süditaliens.
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Matera
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Die auf einem Hügel in der Mitte der Altstadt thronende romanische Kathedrale Madonna della Bruna ist unser erstes Ziel. Besonders die Südportale und die gewaltige Fensterrose verdienen eine besondere Erwähnung. Von der Terasse gegenüber dem Hauptportal bietet sich eine einmalige Aussicht auf die darunter liegende nördliche Schlucht Sasso Barisano.
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Südportal der Cattedrale Madonna della Bruna
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Berühmt sind die Schluchten nicht nur wegen der Wohnhöhlen, sondern auch, weil hier zahlreiche Grottenkirchen aus dem 10. bis 12. Jahrhundert sich befinden, die guterhaltene Fresken aus den 13. und 14. Jahrhundert zeigen. Jedenfalls ist der Besuch der nur auf Treppen erreichbare Grotten ein besonderes Erlebnis.
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Grottenkirche, Matera
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Grottenkirche, Matera
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