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Ostuni - Alberobello |
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| Mittwoch, den 24.05.2006 Heute ist der Himmel ein wenig mit Hochnebel verschleiert, nach der gestrige Hitze ist das ein Segen. |
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Die heutige Strecke ist sehr abwechslungsreich, etwas hügelig, recht dicht besiedelt und hauptsächlich mit Oliven und Wein bebaut. Wie wir näher an Martina Franca, und erst an Alberobello kommen, gibt es in den Feldern immer mehr Trulli. |
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In der Nähe von Martina Franca
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Vor Alberobello
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Vor Alberobello |
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"Unser" Trullo |
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In Italien ist es Brauch, dass man die Pässe oder Ausweise bei der Anmeldung im Hotel abgeben muss. Die werden erst bei der Abreise ausgehändigt. Als wir uns jetzt anmelden, merken wir, dass unsere Ausweise in Ostuni bei Herrn Pasquale geblieben sind. Wie rufen ihn an, er hat die Panne auch schon gemerkt. Die Frage ist nur, wie bekommen wir die Ausweise wieder. Wir sagen, dass wir es noch überlegen müssen, und dass wir ihn später zurückrufen. Was nun? Zurückradeln würde mindestens einen Tag in Anspruch nehmen. Ein öffentliches Verkehrsmittel gibt es nicht. Wir könnten die Ausweise per Post dahin schicken lassen, wo unser Auto steht, aber ob sie dort in drei Tagen, wie wir, auch ankommen, ist zu unsicher. Bleibt nur das Taxi. Wir rufen noch einmal Signore Pasquale an, um zu besprechen, wann wir die Ausweise mit Taxi holen können. Er sagt, dass er sehr viel zu tun hat, aber trotzdem versucht er, heute Abend uns die Ausweise selbst zu bringen. Der Mensch ist doch ein Engel! Und tatsächlich: Abends um neun kommt er mit seiner Frau und bringt uns die Ausweise. Meine leise Anfrage, ob ich sie zum Essen einladen, oder irgendwie an den Kosten beteiligen könnte, wird mit einem Lachen quittiert. So trinken wir ein Glas Wein zusammen und verabschieden uns wie alte Freunde. Wenn ich mehr Beziehung zu meinem Landsmann Papst Benedikt hätte, würde ich ihn bitten, diesen Menschen heilig zu sprechen. |
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