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Sunset Beach State Park - Carmel Valley
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Donnerstag, den 03.03.2005
Weiter geht es nach Monterey. Leider gibt es dort kein Camping, wir müssen etwa 15 Meilen weiter nach Carmel Valley. Dort finden wir einen schönen Platz, fast leer, wie auch die anderen Campingplätze, die wir bis jetzt besucht haben.
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Camping in Carmel Valley
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In Monterey
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Wir fahren mit Rad zurück nach Monterey. Wir könnten auch den Bus nehmen, aber wozu hat man Fahrräder? Etwa ein Drittel des Weges radeln wir an dem Randstreifen einer Landstraße. Danach nehmen wir die Wohnstraßen von Carmel, eine wohlhabende Siedlung, die an einem steilen Hügel gebaut wurde. Danach rollen wir hinunter nach Monterey.
Monterey ist früher ein Fischerdorf gewesen, das sich im Laufe der Jahre zum Zentrum der Fischverarbeitung wurde. Haupsächlich Sardinen wurden in den hiesigen Fabriken massig in Blechbüchsen gedrückt. Als dann die Sardinen infolge Überfischen ausblieben, kam das für Monterey mit einer wirtschaftlichen Katastrophe gleich. John Steinbeck hat darüber ein Buch geschrieben: "Cannery Row" (zu deutsch "Die Strasse der Ölsardinen"). Dies erwies sich als die Rettung. Die Strasse, wo eine alte Konservenfabrik neben der anderen stand, ist heute eine Touristenattraktion. Die verlassene Industriebauten wurden renoviert und mit Geschäften, Gallerien und Lokalen wieder belebt. Heute wälzen sich hier in den Sommermonaten so viele Menschen wie in der Drosselgasse in Rüdesheim.
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In Monterey
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Monterey, Cannery Row
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In einer dieser ehemaligen Fischfabriken hat man das berühmte und sehenswerte Seeaquarium eingerichtet. Neben den vielen Informationen in Form von Film und Schautafeln, sind es die wenigen, aber großartigen Schaubecken, die ein Besuch zum Pflicht machen.
Erstens gibt es ein Seetangbecken, wo wir in einem zwei Stockwerk hohen Wald aus Seetang viele Arten von Fischen, Seesternen, Seegurken und sonstigem Meeresgetier sehen.
Das nächste Seeaquarium hat ein 15 Meter breites Schaufenster. In diesem etwa 20 Meter tiefen Becken sind die Tiere zu sehen, die auf dem offenen Ozean zuhause sind: Haie, Tunfische, Bonitos, Meeresschildkröten. Mir wird richtig schwindlich, wenn ein torpedogroßer Hai nur einen Meter vor meiner Nase vorbei schwimmt.
Drittens: Außerordentlich unterhaltsam ist das hohe Becken der Seeotter. Ich wußte nicht, dass diese flinken und verspielten Tiere so groß sind. Es macht einen Heidenspaß zu beobachten, wie sie ihre eleganten, akrobatischen Drehungen und Purzelbäume schlagen. Dabei beobachten sie uns, als ob sie wüssten, dass sie mit ihren Kunststücken die Zuschauer entzücken.
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Und schließlich die Abteilung mit den Quallen! Es sind fast dunkle Räume, wo in dezentem Licht märchenschöne Feuerquallen ihre graziösen, pulsierenden Tänze vorführen. Dazu wird noch eine leise, etwas esotherische Musik beigesteuert.
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Übrigens scheint diese Jahreszeit für einen Besuch in Kalifornien extrem günstig zu sein, da der Andrang der Touristen sich im normalen Rahmen hält. Wenn ich aber das Geländer-Labyrinth vor dem Eingang sehe, wo die Besucher in der Hauptsaison stundenlange auf Einlass warten ...
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Monterey, Fisherman's Wharf
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Die alte Anlegestelle der Fischer, das Fisherman's Wharf, ist heute eine Ansammlung von Andenkenläden und Fischlokalen. Nun, Andenken-Kitsch ist nicht unsere Sache, aber für Fischessen sind wir immer zu haben. Wir nehmen vor dem Krabbensandwich ein Chowder, eine Art Kartoffel-Sahne-Suppe, in der angeblich Fische und Krabben mitgekocht werden. Es ist eine wahrhaft gute Suppe, auch wenn die Fische und Krabben optisch nicht in Erscheinung treten.
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Monterey, Fisherman's Wharf
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Monterey, Fisherman's Wharf
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Bei der Rückkehr nehmen wir doch noch einen Bus, da es regnet. Die Busse haben vor dem Kühler einen Fahrradträger, wo jeweils zwei Räder kostenlos transportiert werden können.
Am Abend regnet es recht kräftig.
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